Mein Weg zur Kunst

 

Schon als Kind habe ich gemalt.

Farben habe ich nie nur gesehen – ich habe sie gefühlt.

Während andere gegenständlich malten, entstanden bei mir farbige, abstrakte Bildwelten. Doch dafür wurde ich nicht ermutigt. Im Gegenteil: Meine Arbeiten wurden belächelt, kritisiert und sogar vor der Klasse zerrissen.

Irgendwann hörte ich auf zu malen.

Nicht, weil die Freude daran verschwunden war, sondern weil ich gelernt hatte, mich anzupassen und nicht aufzufallen.

Viele Jahre stand die Kunst nicht mehr im Mittelpunkt meines Lebens. Stattdessen folgte ich einem Weg, der von Verantwortung, Leistung und dem Wunsch geprägt war, allen Erwartungen gerecht zu werden.

Erst viele Jahre später führte mich das Leben zurück zur Malerei.

In einer Zeit, in der körperliche und seelische Belastungen mich an meine Grenzen brachten, begegnete ich der Kunst erneut. Was als Teil eines therapeutischen Prozesses begann, wurde zu etwas viel Größerem.

Ich fand nicht nur zur Malerei zurück.

Ich fand zu mir selbst zurück.

Heute male ich aus derselben Intuition heraus, die mich schon als Kind begleitet hat.

Mit meinen Bildern erzähle ich von Veränderung, Vertrauen und der Kraft, den eigenen Weg zu finden – auch dann, wenn man ihn längst verloren glaubte.

Denn Kunst bedeutet für mich Freiheit.

Und vielleicht ist sie auch der Grund, warum ich heute endlich so sein kann, wie ich immer gemeint war.

 

 „Heute

bin ich 

endlich 

so, wie

ich

immer 

gemeint war.“

 

 

Mein künstlerischer Ansatz

 

Meine Arbeiten entstehen im Zusammenspiel von Intuition und bewusster Gestaltung.

Oft beginne ich ohne festen Plan und lasse Farben, Formen und Materialien ihren eigenen Weg finden. Im kreativen Prozess begegnen sich Offenheit und Komposition – Schritt für Schritt entsteht ein Bild, das seine eigene Sprache entwickelt.

Mich interessiert nicht die sichtbare Oberfläche der Dinge, sondern das, was darunter liegt: Erinnerungen, Emotionen, Resonanzen und innere Bewegungen.

So entstehen Werke, die Raum für eigene Entdeckungen und persönliche Interpretationen lassen.