Schön, dass Sie da sind

Vielleicht führt Sie die Kunst zu mir.

Vieleicht bleiben Sie wegen der Gedanken.

Beides würde mich freuen

Warum ich male

Ich habe lange geglaubt, dass ich male, um Bilder zu erschaffen. 

Mit der Zeit habe ich verstanden, das dies nur ein Teil davon ist. 

Ich male, weil mein Kopf während des Malens endlich still wird. Für eine Weile verschwinden die Überforderung, die kreisenden Gedanken und das innere Chaos. 

Ich denke nicht mehr, ich arbeite nicht mehr an einer Lösung. Ich tue einfach, was sich in diesem Moment richtig und gut anfühlt. 

Erst später, wenn das Bild vor mir steht, beginne ich zu verstehen, was eigentlich in mir passiert ist. Dann schaue ich nicht nur auf Farben und Formen.

Dann frage ich mich: Was zeigt mir dieses Bild über mich, das ich vorher selbst nicht sehen konnte. 

Chaos & Symmetrie

Der Moment, in dem ich verstand, warum ich male.

 Lange dachte ich, ich würde einfach abstrakte Bilder malen.

 

Erst diese drei Werke haben mir gezeigt, dass ich eigentlich etwas ganz anderes suche.

 

Sie entstanden nicht nach einem Plan. 

 

Sie entstanden aus einem Gefühl heraus.

 

Erst später erkannte ich, dass sie von meinem Leben erzählen. 

 

Von Chaos.

 

Von Ordnung.

 

Und von dem Versuch, Beides miteinander leben zu lassen. 

 

Chaos & Symmetrie I

Dieses Bild war für mich ein Aufbruch.

Zum ersten Mal malte ich nicht, um etwas Schönes entstehen zu lassen.

Ich malte, weil ich aufhörte, darüber nachzudenken, ob das Bild gut werden würde.

Ich folgte nur noch meinem Gefühl. Rückblickend begann hier etwas, dass ich damals noch nicht verstehen konnte. 

Chaos & Symmetrie II

Während des zweiten Bildes war ich sehr emotional.

Es zeigt eine andere, eine weitere Seite von mir.

Weniger Struktur. Weniger Geometrie.

Mehr Gefühl. Es ist ruhiger und gleichzeitig verletzlicher. Ich wusste, dass beide Seiten zu mir gehören, aber nicht, dass sie beide gleichzeitig nebenher existieren dürfen. 

Chaos & Symmetrie III

Erst beim dritten Bild verstand ich, dass mein Ziel nicht war, das Chaos zu besiegen.

Ich wollte lernen, mit dem Chaos zu leben.

Und nicht nur igendwie, sondern ehrlich.

Ich habe gelernt, dass das Chaos nicht verschwinden muss.

Entscheidend ist, wie wir ihm im Leben begegnen.

Chaos verschwindet nicht. Aber wir können lernen, ihm eine Form zu geben

Begegnungen mit meinen Bildern

Es gibt keine richtige Interpretation.

Und keine Falsche.

Wenn mein Bild in Ihnen etwas auslöst, dass ich nicht beabsichtigt habe, dann ist das kein Missverständnis.

Es ist Ihre Begegnung mit meinem Bild. 

Vielleicht fühlen und sehen Sie etwas völlig anderes als ich. 

Das ist kein Fehler. 

Vielleicht entdecken Sie etwas, was ich selbst noch gar nicht erkannt habe.

Auch das gehört für mich zur Kunst. 

Denn ein Bild entsteht zweimal. 

Einmal beim Malen.

Und ein zweites Mal beim Menschen, der es betrachtet. 

 

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Gemeinsam erzählen sie meinen Weg.

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Jedes Bild beginnt mit einem Impuls aber seine Geschichte entsteht erst im Blick des Menschen, der ihm begegnet.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

 

Sie interessieren sich für ein Werk, eine Ausstellung oder möchten mehr über meine Kunst erfahren?

 

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören